Der Stadtteil Kinderhaus ist geprägt durch eine Großsiedlung aus den 70er-jahren, deren Zentrumn durch eine bauliche Erweiterung gestärkt werden soll. Vom Marktplatz (Idenbrockplatz), der Mitte des Zentrums Kinderhaus, führen die Hauptverbindungswege in 4 Richtungen in die umgebenden Wohngebiete.
Zentrale Idee des Konzeptes ist die bauliche Anbindung an zwei Hauptwegeachsen in Richtung Westen. Dadurch verteilen sich die baulichen Aktivitäten auf einen nördlichen und einen südlichen Bauteil, zwischen denen ein großer Parkplatz mit 120 PKW-Stellplätzen angeordnet ist.
Die rundstruktur beider Bauteile ist ähnlich: Das Erdgeschoss wird von teilweise großflächigem Einzelhandel eingenommen. Darüber sind an städtebaulich markanten Stellen Wohnungen vorgesehen. Das formal bestimmende Erkennungszeichen der Zentrumserweiterung ist das Motiv des „Turmes“, die charakteristischen Richtungswechsel im baulichen Bestand werden durch adäquate Ausrichtungen der Türme aufgenommen und betont.