Wohnen und Handel im Stadtteilzentrum Münster-Kinderhaus

Im Münsteraner Stadtteil Kinderhaus, geprägt durch eine Großsiedlung aus den 70er-jahren, sollte das vorhandene Zentrum durch Erweiterung gestärkt und zu einem multifunktional genutztem Stadtteilzentrum ausgebaut werden. Zu diesem Zweck wurde 2007 von der Stadt Münster ein Bewerbungsauswahl- und Realisierungsverfahren initiiert, aus dem die Architekten stadtraumprojekt GmbH & Co. KG,  mit dem Investor H+S Wohnkonzept GmbH & Co.KG ausgewählt wurden.

Zentrale Idee des Konzeptes ist die bauliche Anbindung an zwei Hauptwegeachsen in Richtung Westen. Dadurch verteilen sich die baulichen Aktivitäten auf einen nördlichen und einen südlichen Bauteil, zwischen denen ein großer Parkplatz mit 120 PKW-Stellplätzen angeordnet ist. Die Rundstruktur beider Bauteile ist ähnlich: Das Erdgeschoss wird von teilweise großflächigem Einzelhandel eingenommen. Darüber sind an städtebaulich markanten Stellen Wohnungen vorgesehen. Das formal bestimmende Erkennungszeichen der Zentrumserweiterung ist das Motiv des „Turmes“, die charakteristischen Richtungswechsel im baulichen Bestand werden durch adäquate Ausrichtungen der Türme aufgenommen und betont.

Ein Nutzungsmix von 6.200 m² umfasst verschiedene Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Infrastrukturflächen, ergänzt um insgesamt 90 Wohnungen, 135 Parkplätze und eine Tiefgarage für 86 Stellplätze.

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