Die Bodenplatte liegt: Projekt an der Martinistraße in Greven startet in die Hochbauphase

Baustellenupdate Martinistraße Greven:

In der Martinistraße in Greven nimmt unser Bauvorhaben mit 35 WE für altengerechtes Wohnen weiter Form an. Die Bodenplatte ist mittlerweile nahezu vollständig betoniert – ein wesentlicher Schritt, der die Grundlage für den weiteren Hochbau bildet.

Parallel wurden bereits die Fundamente für die Außenstützen erstellt. Diese dienen der Aufnahme der späteren Lasten aus der aufgehenden Konstruktion der Erdgeschoss-Arkaden und bilden wichtige Fixpunkte für die Tragwerksplanung.

Als nächstes folgt der Bau der Tiefgaragenrampe. Aufgrund des begrenzten Platzes auf dem Grundstück ist dieser Abschnitt besonders anspruchsvoll. Die Umsetzung erfordert eine präzise Bauablaufplanung und enge Abstimmung aller Gewerke, insbesondere im Bereich der Baustellenlogistik. Trotz der beengten Verhältnisse vor Ort läuft alles reibungslos – dank eines erfahrenen und eingespielten Baustellenteams.

Der Hochbau wird an anderen Stellen schon vorbereitet, seid gespannt!

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Geplanter Neubau von 36 Senioren-Wohnungen am ehem. Standort des Haus Nordhorn in der Martinistraße in Greven

Das ehemalige Haus Terfloth, heute Nordhorn, hat eine besondere historische Bedeutung für die Stadt Greven, weil es das letzte heute noch erhaltene bauliche Zeugnis des Ems-Hafens ist.[1]

Nun ist es an der Zeit, dem historischen Standort eine neue Nutzung zu geben.
Im Stadtgrundriss liegt das Baugrundstück Martinistraße 30 an einem wichtigen Kreuzungspunkt von der das Stadtzentrum im Nordwesten tangierenden Kardinal-von-Galen-Straße mit der über den Niederort zur Innenstadt führenden Martinistraße. Die Neubebauung der Straßenecke reagiert mit einem leicht gedrehten, auf der Straßenecke platzierten, dreigeschossigen Satteldachgebäude, auf das gegenüberliegende ebenfalls leicht gedrehte Fallnit-Weinhaus.
Das herausgestellte Gebäude nimmt dabei auch die Flucht der gegenüber einmündenden Friedrich-Ebert-Straße auf und richtet die Westfront auf die von der Emsbrücke heraufkommenden Kardinal-von-Galen-Straße aus.
Es markiert sowohl im Verlauf der Martinistraße als auch im Verlauf der Kardinal-von-Galen-Straße diese wichtige Straßenecke. Die städtebauliche Ausformung der Kreuzung wird räumlich durch das Naturdenkmal auf der nordöstlichen Straßenecke komplettiert. Nördlich des Bauvorhabens an der Friedrich-Ebert-Straße befindet sich als Nachnutzung eines stadtgeschichtlich bedeutenden ehem. Industrieareals das Kulturzentrum der Kulturinitiative der Stadt Greven. 

Unser dreigeschossiger Neubau mit Dachgeschoss, im Eck-Baukörper als Satteldach, anschließend als Pultdach, setzt sich von den angrenzenden Nachbarbauten an der Kardinal-von-Galen-Straße sowie der Martinistraße jeweils mit einem zweigeschossigen Bauteil ab, dass die Höhen der Mansarddach-Traufe (Martinistraße 28) und der Walmdach-Traufe (Kardinal-von-Galen-Straße) aufnimmt.

Insgesamt sollen 36 Senioren-Wohnungen für ein bis drei Personen mit jeweils eigener Loggia als förderfähig und barrierefrei errichtet werden. Mehr als ein Drittel der gesamten Wohnfläche soll gefördert werden.

Im Erdgeschoss wird es einen Gemeinschaftsbereich mit Café / Lesebereich, Betreuung, Service- und Aufenthaltsbereich für gemeinsame Feiern, Vorträge u. ä. geben. Darunter liegt im UG, mit Ein- und Ausfahrt an der Martinistraße, eine Tiefgarage mit 23 Stellplätzen.

Der Baukörper erhält einen klassischen, westfälischen roten Klinker.


[1] https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Greven/4370815-Das-Haus-Terfloth-heute-Nordhorn-Als-Greven-einen-Hafen-hatte, abgerufen am 18.05.2021

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